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my diverse and exciting hobbies!

Bericht vom 12. DDA-Birdrace: Neuer Artenrekord für “Eindeutig Großtrappe”

DDA BirdRace 2015

 

Das 12. Birdrace endete nach 9 anstrengenden, aber schönen Stunden auf dem Fahrrad mit einem neuen Artenrekord um das grüne Team von Frank Schell, Hannah & Uwe Schürkamp: 71 Arten standen auf dem Zettel, womit der Rekord aus dem 1. Teilnahmejahr 2010 (68) um 3 Arten getoppt werden konnte.

Gegen 9:00 Uhr gings aus Schwarzenmoor los, die Route führte am Hundebach entlang zum Berger Tor, wo’s dann gleich die 1. dicke Überraschung ab: ein EISVOGEL flog niedrig über der Werre flußab, weiterhin zeigte sich auch die fest eingeplante Gebirgstelze. Die Wasseramseln schliefen wohl noch, aber wie die Vergangenheit gezeigt hat, zeigen sich diese in der Regel erst beim 2. Besuch gegen Ende der Tour.  Ein früher, einsamer MAUERSEGLER über dem Bugatti-Gebäude an der Goebenstrasse sorgte für Erleichterung, da sich diese Art in der Vergangenheit oft als problematisch erwiesen hat (und viel früher im Mai als dieses Mal kann das Birdrace ja eigentlich nicht stattfinden ;))

Von der Werre gings dann Richtung Füllenbruch, wo sich die Liste dann schon ordentlich füllte. Sumpfrohrsänger, Rohrammer, Goldammer, Zwergtaucher, Nachtigall, eine weibliche Rohrweihe und mindestens 10 Braunkehlchen liessen sich blicken, allerdings suchten wir den Steinschmätzer vergebens; dies sollte dann leider auch für den Rest des Tages so bleiben.

Nach einigen Runden um die Äcker nahmen wir dann die alte Kleinbahntrasse Richtung Enger Bruch unter die Räder. Wie erwartet war dort Birder-Hochbetrieb, der Aussichtsturm voll mit Birdern, aber das Enger Bruch leider unerwartet leer. Nach dem Limikolen-Reichtum der letzten Wochen glänzten diese ausgerechnet zum Birdrace mit Abwesenheit, nur ein einsamer SANDREGENPFEIFER und einige Kiebitze waren vor Ort. Selbst eine Krickente suchen wir vergebens, aber dafür gab’s eine KNÄKENTE sowie eine SCHNATTERENTE neben den üblichen Stockenten sowie Nil-, Kanada- und Graugänsen.

Vom Bruch gings dann weiter zum Hücker Moor, auf dem Weg konnten wir den BLUTHÄNFLING ticken, aber weit und breit keine einzige Wiesenschafstelze; weiterhin machte uns so langsam der immer noch fehlende Sperber Sorgen,  der Luftraum leider ebenfalls immer noch Rotmilan- und Turmfalkenfrei.

Das schöne Wetter sorgte für Hochbetrieb am “Hücker”, die Biergärten waren voll, das Wasser daher leider auch weitgehend leer. Lediglich Haubentaucher, Sumpfmeise und ein Verdacht auf Trauerschnäppergesang (nicht bestätigt) füllten einige Lücken auf dem Artenzettel.

Nach einem erfrischenden Weizen und einer Zwischenbilanz (62 Arten) radelten wir dann nochmal über Gut Bustedt (leider kein Kuckuck rufend über den Wiesen) zurück ins Füllenbruch, wo wir dann endlich den TURMFALKEN mitnehmen konnten, der Steinschmätzer glänzte leider immer noch durch Abwesenheit. Auch eine Saatkrähe war uns trotz dutzenden von Quadratkilometern abgesuchter Ackerflächen auf dem Weg nicht vergönnt.

Beim 2. Besuch am Berger Tor waren dann endlich auch beide WASSERAMSELN vor Ort, was aber wohl leider darauf hindeutet, dass das Pärchen an dieser alteingesessenen Stelle im Kreis Herford wohl dieses Jahr (noch) nicht brütet. Schade! Am FGH überraschte uns dann noch ein überfliegender Kormoran, der uns einen längeren Umweg über den Werre-Oberlauf ersparte.

Pünktlich gegen 1800 bogen wir dann auf den Herforder Stiftskamp ein, wo dann nach langem Rätseln noch das “Däh Däh Däh” einer Weidenmeise für den 71. “Tick” sorgte — Neuer Rekord!

Auf dem Tacho standen 50km, die sich dieses Mal wirklich gelohnt haben. “Perfect Race Conditions” bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen sorgten für ein tolles Erlebnis, so dass wir uns schon jetzt auf 2016 freuen!

 

 

hoover inbound

Did my 2nd instructor flight with FT today, great fun. I was a bit overwhelmed by all the TACAN stuff, then FT went on and did some air to air refuelling like it was nothing…. I was left to watch with mouth agape. Great flying, even greater SA on FT’s part with hoover being “TUMBLEWEED” as usual. 😉

 

hoover inbound for landing

Nummer 199!

Nummer “199”!

Dank telefonischer Anleitung von Eckhard und aktiver Suchhilfe vor Ort von Thomas und Opa Brandt & Sohnemann konnte ich heute meine 199. Art ticken: Eine sehr attraktive, wenn auch etwas verschlafen dreinschauende Uhu-Dame in Vlotho!

Den ebenfalls avisierten Waldlaubsänger musste ich leider zeitbedingt auslassen, aber morgen ist ja auch noch ein Tag.
Vielen Dank an euch für die Hilfe, der Club200 naht 😉

Birdrace 2014

A Day at the Races: “Eindeutig Großtrappe” beim 10. DDA-Birdrace 2014

Bei wunderschönem Wetter (“The sun is shining, the skies are blue;
it’s perfect race conditons!”) waren wir heute von ca. 9 bis 18 Uhr
mit dem Rad unterwegs. Leider musste unsere Mitstreiterin Hannah
gesundheitsbedingt ihren Start absagen, aber das sollte Frank und mich
nicht abhalten, trotzdem die große Runde über Füllenbruch, Enger
Bruch, Hücker Moor und Gut Bustedt unter die Räder zu nehmen.

Den ersten spannenden Moment gab es im Füllenbruch, wo uns ein
verhaltensgestörter Bussard (rasierte Beine und dauernd rüttelnd) zum
Narren hielt und mich sogar zu einem Fehlalarm in der Sturmmöwe-Gruppe
veranlasste (Danke an Eckhard für den telefonischen Support!). Schön
waren hier die Nachtigall, die ersten Mauersegler des Jahres für uns
und auch die Weissstörche auf dem Sokratherm-Turm sowie ein rufender
Zwergtaucher auf dem 2. Teich.

Ein Eisvogel wurde leider nur von Frank gesehen, konnte also nicht in
die Wertung genommen werden, trotzdem eine schöne Beobachtung.

Unterwegs zum Enger Bruch entlang der Kleinbahnlinie konnten wir dann
Feldsperling, Hausrotschwanz und Stieglitz ticken, an der alten Mühle
in Enger sangen Gartenbaumläufer und Wintergoldhähnchen.

Auf der Schafwiese gab es ausser einer Bachstelze und diversen Schafen
nix zu sehen, dafür um so mehr auf der Kranichwiese: 8
Bruchwasserläufer und eine Bekassine liessen schon fast Meer-Feeling
aufkommen. Alle erwarteten Gänse waren auch vor Ort, wie auch das Team
“Enger am Spektiv”, die uns dann netterweise noch auf den Knäkerpel
und einen durchfliegenden Graureiher aufmerksam machten; nächstes Mal
haben wir auch eigene T-shirts, gute Idee 😉

Auf dem Weg zum Hücker Moor (auf dem Turm wurde es doch recht eng 😉 )
gabs dann noch Bluthänflinge (singend), am Moorsee selber war zunächst
tote Hose bis auf einige Haubentaucher. Als das Weizen fast getrunken
war, flog dann noch eine einzelne Tafelente durch.

Der Rückweg über Gut Bustedt verlief ereignislos (das Hunnebrocker
Storchennest war nicht besetzt), aber zum Glück klapperte nach den
Gebirgsstelzen am Bergertor und vergeblicher Suche nach Kleiber und
Haubenmeise am Schützenhof dann ganz zuletzt in Franks Garten noch
eine Klappergrasmücke.

Durch Abwesenheit auf der Liste glänzten besonders nach knapp 60
geradelten Kilometern

– Mehlschwalbe

– Kleiber

– Sperber (WTF?)

– Rotmilan

– Sumpf / Weiden / Hauben / Schwanzmeise

– Wasseramsel (seit der Suchaktion habe ich am Bergertor in Herford
keine Wasseramseln mehr gesehen, hängt das vielleicht mit der
Ablassung zusammen?)

Mit 63 Arten war es eher mau dieses Jahr, der Teamrekord mit 68 Arten
hat also zumindest bis 2015 Bestand!

Aldi Medion Grafik-Tablett unter Ubuntu

Feine Sache, das 40€-Tablett aus dem heutigen Aldi-Angebot läuft auch unter Linux…

usb 1-1.2: Product: Graphics Tablet
[25185.390571] usb 1-1.2: Manufacturer: WALTOP International Corp.
[25185.401639] input: WALTOP International Corp. Graphics Tablet as /devices/pci0000:00/0000:00:1a.0/usb1/1-1/1-1.2/1-1.2:1.0/input/input18
[25185.401888] hid-generic 0003:172F:0047.0003: input,hidraw2: USB HID v1.10 Mouse [WALTOP International Corp. Graphics Tablet] on usb-0000:00:1a.0-1.2/input0
[25917.665185] usb 1-1.2: USB disconnect, device number 5

 

Funktionstasten habe ich noch nicht alle ausprobiert, aber wenn es derart erkannt wird, ist das ja schon die halbe Miete!

Da das Haus hier voller Linkshänder ist, war die Drehbarkeit per Software wichtig, und die scheint ebenfalls zu funktionieren.

 

 

How to (not) speak Greek on Crete… a report.

bali

As I’m sitting on the balcony in the “Petrino Horio” Hotel in Bali, Crete on our last evening here, I’m pondering  how I fared speaking the little bit of Greek I learned on the daily commute to work using the “Michel Thomas” method to learn languages over the last year or so.

To begin with, and lest I forget, when travelling to Crete and the friendly locals ask you “Ti Kanis / kanete? Isse kala?”, if you reply with a confident “kala bre, essis?” this will usually buy you an evening’s  (or at least a mia meghali ;)) worth of the famous Mythos beer. Small vowel, large gain.

 

Once you finish your dinner or lunch at the Taverna and you’re asked “are you finished?”, another confident “pero farame” will add a lot of Raki to the already explosive mix.

 

Yes, Cretan is an entirely different language, as you may have guessed by now.

To me as a German with a very basic knowledge of Greek, it feels like travelling to the deep south of Germany, getting intricately mixed up and entangled in the local dialect and after a week or two, I tend to get the general gist of what people are talking about. On Crete, it’s worse. 😉

 

The word I probably used the most often was “Sich-nomi” (“Excuse me”), followed as a close second by “milao mono ligo illinika, alla then katalaweno tipota” (“I speak only a bit of Greek, but I don’t understand anything”). What makes it all really worse is the general helpfulness of the people here at the Stone Village hotel in Bali, they really bend over backwards trying to explain stuff but at times it seems they find it hard to understand their own language. Depending on who you ask, “I go” will either be “Pao” or “Pejimo”, much like the german terms “Ich gehe” und “Ich laufe”, “Ich schlendere” and so on.

What really helps is their good grasp of English which usually allows one to sort out the more difficult situations most of the time.

 

I’d still recommend learning Greek by the “Michel Thomas” Course (that’s what they speak over in land-locked Athens, as the owner Dimitri confirmed ;)), just the fact you know a couple of phrases beyond “parakalo”, “efcharisto” and “mia meghali mythos” opens the doors wide open and you’ll be smiled at at more or less every occasion henceforth. If you take on the opportunity, you’ll have a chance to improve your knowledge of Greek and, having returned home, surprise the folks at your local greek restaurant with a bit of Cretan dialect. What could be better?  It might even add a free Ouzo or two.

 

We had a great time here at the Petrino Horio Hotel, and I want to thank (in no particular order) o Theodris, i Sophia (a true fountain of patience and knowledge), i Athina, o Dimitros, o Georgos, o Kostas, i Maria, i Maja   kie i Elleni for the great and interesting two weeks we spent here.

 

I Hannah (i kory mas) matheni ta klingonia tora, and yes, Theodris will test it the next time around ;), kie ego tha matheno sta kinesika, that should be fun too and “poles evkoles” than Greek, at least this is my hope.

 

 

Kalo taxidi & ta leme 😉

 

 

Using nircmd and AutoHotKey to control rfactor2’s (and other applications) output volume

Thanks to Noel Hibbard’s excellent suggestion, I can now control rf2’s (and rfactor’s) output volume using hotkeys assigned to the “AutoHotKey” command utility. Volume control is realized by using “nircmd.exe“, another fine freeware tool which can do much more than just control app volumes (google will find both tools quite easily for you).

rfactor2

(c) VirturalR.net

In the following setup as copied from my AutoHotKey’s default setup file, Ctrl-PageUp / PageDown increases / decreases rfactor(2)’s sound output, while ALT-F3 mutes vlc.exe (or toggles the mute, rather) as I often watch real life racing on TV with half an eye on the 2nd monitor while beta testing rf2 which is very handy for those nasty ad breaks:

 

^PgUp::
 Run, nircmd.exe changeappvolume rFactor2.exe 0.05,,Hide
 Run, nircmd.exe changeappvolume rFactor.exe 0.05,,Hide
Return
^PgDn::
 Run, nircmd.exe changeappvolume rFactor2.exe -0.05,,Hide
 Run, nircmd.exe changeappvolume rFactor.exe -0.05,,Hide
Return
^!PgUp::
 Run, nircmd.exe changeappvolume ts3client_win64.exe 0.05,,Hide
Return
^!PgDn::
 Run, nircmd.exe changeappvolume ts3client_win64.exe -0.05,,Hide
Return
^!F3::
 Run, nircmd.exe mutesysvolume 2 ,, Hide
Return
!F3::
 Run, nircmd.exe muteappvolume vlc.exe 2 ,, Hide

Return

 

Note that you’re not limited to using the keyboard, you might just as well use buttons on your wheel or shifter (the autohotkey documentation has all the details).

 

I hope you find this info useful and enjoy a more or less “noise-free” racing experience.

 

Fixing the noisy internal fan in a Thrustmaster T500 RS wheel (without voiding your warranty)

Hi folks,

 

this post will explain how to fix the noisy, 5-cent fan that comes with most if not all ThrustMaster T500 RS wheel. To get this out of the way first: It’s simply incomprehensible why TM haven’t included a better quality fan with their otherwise extremely well-engineered product; A Euro or two extra wouldn’t have been to bad and would have gone a long way towards user satisfaction. Anyway, here goes.

 

DISCLAIMER: If you shock yourself of family member to death following this procedure, I’m certainly not the one to blame. I’m happy to know which end of the soldering iron gets hot, and that’s as far as my electronic skills go…. Gladly, none are required for this easy fix.

DISCLAMIER II: This fix looks *ugly*, and I mean ugly. No biggie though, it’s easy to improve on yourself so don’t worry. If you’re like me, you’re watching the road ahead while simracing and not caring about how your wheel looks.

t500RS_noisy_fan_fix

Parts list:

 

o Battery pack / 9V DC battery (I have some battery packs left over from my Tamiya RC car racing days)

o 12 cm PC fan (the more silent, the better; I’m using a 12cm xilence fan)

o cable connectors (you can also solder these if you want to)

How to go about it:

– Carefully cut off the mainboard connectors from the fan, you’ll only need the red and black cable, keep the yellow one though if you want to regulate the fan at a later point (I found this unneccessary though if you use a quiet fan to begin with)

– Unplug the metal connectors from your fan connector, removing the insulation as usual from the end of the cable

– Use cable connectors to connect  the bare-metal ends of the fan with the metal connectors from your plug

– connect the metal connectors to the poles on your battery pack / battery (make sure to get the polarity right, black <—> black and red <–> red, of course)

– By now, your fan should start turning. If not, your battery pack may be dead of you might have mixed up the wire polarities

– Use a piece of string to affix the fan to the *right side* on the whell housing. The left side won’t work as it doesn’t provide enough cooling to the wheel motor in order to prevent the internal fan from coming on after 20 minutes of usage or so.

– “Enjoy the xilence” 😉

 

Sanderlinge an den Zuckerteichen Lage: Yay me ;)

Mein erster Besuch an den Zuckerteichen Lage nach fast 25 Jahren brachte gleich eine neue Vogelart für meine persönliche OWL-Landkarte: Zunächst vier, dann 2 Sanderlinge suchten am unteren Teich nach Nahrung. Ich hatte diese zuerst fälschlicherweise nach einer “Telco” mit Eckhard Möller als Kampfläufer-Weibchen identifiziert, hatte aber zunächst in klassischer “kann nich sein”-Manier an Sanderlinge gedacht. Wer erwartet schon diese schönen Küstenvögel mitten in OWL?

 

Sanderling (c) Mdf

Unverhofft kommt oft, gerade beim Birding 😉

Eindeutig Mistwetter: Unsere Premiere beim DDA-Birdrace 2012

Unsere Premiere beim DDA-Birdrace 2012

Über neun Stunden im Sattel, fast sechzig “grüne” Kilometer auf der Uhr, 95% Mistwetter und 5 Minuten Sonnenschein: So lauteten die Randbedingungen für das Team “Eindeutig Grosstrappe” um Moni Storm, Yvonne vom Hofe, Frank Schell und Uwe Schürkamp.

Los ging’s um 8:30 Uhr in Begleitung einer “embedded Reporterin” von der “Neuen Westfälischen,” deren Nacht bereits gegen 2 Uhr mit Eulenbeobachtungen in Begleitung eines anderen Teams begonnen hatte (Ulrike, vergiss beim nächsten Mal die Regenhose nicht ;-). Der Start der Tour bei (noch) leichtem Regen führte über den Stiftskamp (wir waren froh, bereits hier einen rufenden Gimpel  notieren zu können) zu einem ersten Besuch bei der Herforder Wasseramsel am Bergertor, die aber leider nicht zuhause war oder noch schlief (es war ja schliesslich Wochenende). Mehrere Gebirgsstelzen und ein Eichelhäher entschädigten uns aber für den Moment, ein zweiter Besuch auf dem Rückweg war bereits eingeplant.

Über den “Bünder Fußweg” (leise rief die 1. DoGraMü, konnte aber nicht von allen gehört werden) ging es dann am Sportplatz vorbei in’s Füllenbruch und  gleich von Null auf Hundert : Gelbspötter, Teichrohrsänger, diverse Nachtigallen, Rohrweihen, eine Kanadagans, Reiherenten und Rohrammern füllten langsam die noch recht leere Tickliste der “Top 100”-Arten von Birders-HF.de.

Wir machten uns bereits Sorgen über den augenscheinlichen Schwalbennotstand, die das Füllenbruch jedoch dann an den Teichen erheblich abbauen konnte. Auf einem Acker an der Weggabelung blieb uns dann kurz die Luft weg: Frank erblickte eine sehr seltsame Rotkehlregenpfeiferpieperdrossel, der mutterseelenallein auf der riesigen Fläche in Schmätzerhaltung herumspazierte und Nahrung suchte… wir rätselten, Bücher wurden gewälzt, dann kamen seine Kollegen: “Eindeutig Wacholderdrossel” war die generelle Aussage. Für’s Verweilen und Rumrätseln an dieser Stelle wurden wir mit einem Kiebitz belohnt, noch ein eventueller Problemfall weniger!

Entlang der alten Kleinbahn ging es dann in entschleunigtem Tempo Richtung Enger Bruch, hier konnten wir bereits auf der Strecke Bluthänfling (2), Stieglitze (ebenfalls zweit, puh! 😉 Gartenbaumläufer, Bachstelze, Rotkehlchen und noch einige andere Arten notieren, an die 40 waren bis dahin schon zusammen gekommen.

Auf dem Turm im Bruch dann grosses Entsetzen: Auf den Teichen gähnende Leere, selten hatten wir diese Wasserflächen so leer vorgefunden. Eine aufgescheuchte Limikole liess sich als Waldwasserläufer deuten, war aber nicht sicher bestimmt und damit ein “no go” für die Liste…schade! Wenigstens trieben sich 2 Steinschmätzer auf der Schafwiese herum, ansonsten gab es nur Graugänse, Stockenten, nicht mal eine Krickente liess sich blicken. Ein einfliegender Schwarm von ca. 15 Graugänsen sorgte dennoch für einen schönen “birding”-Moment.

Nach einer Kaffeepause (gegen die Kälte gab’s auf Wunsch auch einen feinen Single Malt 😉 führte der Weg dann weiter entlang Äckern und Wiesen Richtung Hücker Moor, wo sich der Gänseteil der Liste dank Nilgans füllen liess. Die Weisswangengans war leider nicht mehr vor Ort, auch hier kein Höckerschwan, aber wir wussten bereits während der Vorbereitung, dass dieser für uns ein echter “Problemvogel” werden würde. Erste Pläne einer Entführung eines Individuum vom Obersee (wäre dort niemandem aufgefallen!) und dessen Transport im Hundeanhänger mit anschliessender Freilassung im Kreisbebiet wurden aufgrund der Gefahr für Leib und Leben aller Beteiligten wieder verworfen.

Den Uffmannschen Fischadler verpassten wir allerdings, die kurze Sichtung reichte wieder nicht zur eindeutigen Identifikation. Haubentaucher ja, Kormoran nein, dazu noch ein seltsamer Laubsänger mit Gesangsstörungen, kein Trauerschnäpper: Die Ausbeute war für Moor-Verhältnisse eher mau, aber ein leckeres Hefeweizen und / oder ein Kaffee liessen die Laune trotz der niedergehenden schweren Schauer wieder auf erträgliche Werte steigen.

Derart gestärkt ging es weiter Richtung Gut Bustedt, auf dem Weg begegneten wir endlich der lang vermissten Goldammer und einigen Turmfalken.  Die Umrundung des dortigen Sees brachte uns dann einem der schönsten Momente der Tour: Gegen 15 Uhr riss kurz der Himmel auf, die Sonne zeigte sich und setzte einen prachtvollen Kuckuck nebst Gesang hoch über einer Wiese in perfektes Licht. Leider beschlugen wie auf Kommando *sämtliche* Optiken der Teammitglieder, aber auch so war es einfach ein wirklich toller Moment, der für den vielen Regen fast entschädigte; das Beste sollte aber noch kommen.

Von Bustedt aus (hier bekamen wir den einzigen Mauersegler des Tages hoch über dem Gutshof zu Gesicht) ging es zurück Richtung HF, wieder entlang der Kleinbahn. Bei Oetinghausen gab’s noch einen jungen, fast weissen Bussard, dessen Identifikation uns aber vor Riesenprobleme stellte: Alle Präpositionen von “Mäuse” über “Wespen” bis “Rauhfuss” wurden aufgerufen, Konsens war dann aber doch dank “Kosmos” schliesslich “junger Mäusebussard”… leider.

am Füllenbruch entschieden wir uns dieses Mal für den “oberen” Eingang am Bauernhof vorbei, da wir an dieser Stelle vor Jahren schon mal Grauschnäpper ticken konnten.

Grauschnäpper waren leider nicht vor Ort, dafür gab’s aber das absolute Highlight: Gleich 3 Steinschmätzer und dazu noch 2 Braunkehlchen sassen nebeneinander auf fünf Zaunpfosten und liessen sich in aller Seelenruhe beobachten. An selber Stelle liess sich auch kurz eine Feldlerche hören… “Wahnsinn” beschreibt die Teamstimmung in diesem Moment wohl am besten.

Auch auf der 2. Fahrt durch’s Füllenbruch blieben Eisvogel, Kleinspecht und weitere Arten leider verschwunden (eine junge Ralle am 1. Teich sorgte noch kurz für Aufregung), dafür bekamen wir nach 5 Minuten Wartezeit am Bergertor doch noch eine durchfliegende Wasseramsel vor die Linse, leider wieder kein Höckerschwan (wie erwartet) im weiteren Flussverlauf stromauf entlang der Werre. Am Sportplatz hinter dem H2O sang eine Nachtigall! Sperber, Habicht, Rotmilan und Dohle glänzten weiterhin durch Abwesenheit; die Dohle gab’s dann jedoch als Bonus mitten in Herford überfliegend am “Edeka”-Markt.

Nach fast 10 Stunden standen 68 Arten zu Buche, die Siebzig wäre der Hammer gewesen, aber das schlechte Wetter verhinderte wohl vielerorts weitere Beobachtungen. Alles in allem war es trotz des miesen Wetters ein tolles Erlebnis, bereits jetzt konnten wir in der “grünen” Wertung 13 Teams .de-weit hinter uns lassen… da ist noch Luft nach oben, wir treten auf jeden Fall wieder an 😉

Vorläufiges Ergebnis des BirdRace 2012

Nachtrag: Aktuell belegen wir im Ranking der “grünen” Teams Deutschland-weit den 50. Platz von 71 Teams, die Beobachtungen erfasst haben… das ist doch was 😉

 

The new spotting Scope has arrived

Earlier this week I received my new spotting scope TS SP 100 EDZ from the friendly folks over at www.teleskop-service.de. The first impression is good, the only gripe I’m having so far is the carrying bag it came with, it’s more or less a complete failure and will be useless “in the field”. For instance, it’s not possible to zip the bag closed with the eyepiece attached… who came up with that idea???

TS ED Spektiv 22-66x100

Anyway, a more thorough review will follow soon.

 

Krümel und Pünktchen sind Geschichte

Nachdem wir letzte Woche Pünktchen nach einem bösen Fliegenbefall einschläfern mussten, ist nun auch der letzte Hase “Krümel” zurück in sein Elternhaus gezogen, da wir meinen, dass Zergkaninchen nicht allein gehalten werden sollten und in Gesellschaft ihrer Artgenossen auf jeden Fall besser aufgehoben sind.

Nun hat er es wieder gut und gesellig bei seinem “Papa” und zwei Hasendamen nur in paar Strassen weiter, Hannah kann ihn also immer besuchen, wenn ihr danach ist.

Unsere Katze ist entsprechend verwirrt, da es nun nichts mehr zu bewachen oder ärgern gibt sie liegt liebend gern auf dem Dach des Hasenstalls und döst dort in der Sonne.

 

Another serious bout of nethack addiction

Following the recent announcement of the “nethack & variants” world championships, I’ve dug into that fantastic game once more which I have been playing since the late eighties, back then on my meagre Amiga 500.

 

Only today, I managed a decent game playing the usual “Ranger – Elf – Chaotic” character again, even meeting my ghost on level #9 or so of the gnomish mines.

 

Some random nymph stole my +2 elven cloak and bow on the Oracle level (hadn’t seen that in a while either as I’m usually headed straight down the Mines when I find them), only one altar in Minetown and not many else extras to speak of didn’t make things easier.

 

Eventually I made it to the bottom of the mines, plundering the wine cellar and all, but my AC never got below -3 at 63HP, so when faced with an air elemental on the mine bottom and a winged gargoyle on the level #9, I was faced with choosing my favourite kind of death.

 

I wish I would have kept that chickatrice corpse I had, but for fear of fumbling, falling down the stairs without remembering to unwield it first I carelessly dropped it.

 

Well, “hoover the male elven ranger” died with nearly 40k points, so it wasn’t a bad game at all. I’ve also picked up collecting and identifying daggers, they make a great weapon for throwing once your skill picks up (I could throw four at atime), sadly for lack of potions and scrolls, I never got around to blessing them or they would have made an even better weapon.

 

Bring on the next character! I’ve never ascended, and I probably never will, but one can dream. I had really forgotten what a wonderful game nethack is.

 

Back from Scotland

Nach einer Woche Schottland, viel leckerem Ale, Fish & Chips  und knapp 1,000 Meilen im VW Polo sind wir Anfang Juni zurückgekehrt. Bald gibt’s an dieser Stelle (oder bei Picasa) diverse Fotos, sobald ich mich durch die Ordner gewühlt habe 😉