Category Archives: Birdwatching

Those that come with wings attached, feathers and all ;-)

New “Birding” section

 

I’ve created a new section to post some of my “birding” pics taken with my new camera.

While the results are probalby mostly ranging from mediocre to horrible to a professional photographer, I’m still amazed what one can do with the Nikon’s zoom while not lugging around a tripod (which I’m usually doing anyway when birding for my spotting scope, but I’ve yet to buy a 2nd tripod adapter for the camera).

I also hope my composition skills will improve over time so shots will hopefully get better, too… call it a sort of “study history” if you will 😉

You can find the section as a new page next to the “home” link on top.

Kurztrip in die “Marburger Vogelwelt”

Am gestrigen Sonntag ergab sich für mich erstmalig die Gelegenheit, die Birding-Gebiete um Marburg zu besuchen. Nach vielen netten Hinweisen aus der Yahoo-Gruppe “MRVW” und der hervorragenden, von Martin Kraft und Axel Wellinghof gestalteten Website “marburger-vogelwet.de”  standen drei Orte auf dem Programm, welche ich von ca. 11 bis 15 Uhr besuchte.

 

Freizeitsee und Kiesgruben Niederweimar

Freizeitsee Niederweimar

Einfach zu finden und schnell erreicht, befindet sich dieser See einige KM südlich von Marburg. Der Uhrzeit und dem Wochentag entsprechend war nicht allzu viel los, leider schien dies auch für die anwesenden Arten zu gelten. Bereits bei der Anfahrt konnte ich sechs Höckerschwäne im Formationsflug beobachten, die sich jedoch auf dem See nicht wiederfinden liessen. Ausser diversen Blässrallen, Stock- und Reiherenten waren auch noch 3 Haubentaucher vor Ort.

 

Von hier aus gings dann zum “Frischwasser”-See. Leider musste ich hier einige “Betreten verboten”-Hinweise ignorieren, um ans Ufer dieser Wasserfläche zu gelangen. Während ich mir lebhaft vorstellen kann, dass hier zur Hauptzugzeit einiges los ist (die Vögel sind relativ ungestört und der See weist einige schöne Schlickflächen auf, die mir ideal für Limikolen scheinen), waren gestern dort nur 3 Stockenten anwesend, ansonsten gähnende Leere. Schade, aber für einige Minuten konnte ich den Blick über den See und relative Stille (bis auf den Lärm der Bundestraße ;)) geniessen.

 

Frischwasser-See Niederweimar

Den Fußweg zur alten und neuen Kiesgrube hätte ich mir allerdings ebenfalls sparen können, da im Gebiet gerade ein “Großmanöver” eines Golden Retriever-Fanclubs stattfand und somit bis auf die hartnäckigsten gefiederten Gäste (ein Zwergtaucher, Nilgänse, Stockenten, 2 Höckerschwäne und eine Bekassine, die aber sofort abflog)  nichts zu sehen war (ebenso fehlte ein schönes Fotomotiv).

 

Martinsweiher bei Niederwalgern

Ein paar Kilometer entfernt befindet sich der sogenannte “Martinsweiher” mit einer fantastischen Beobachtungshütte, welche leicht zu finden und sehr gut ausgestattet ist. Davon könnten wir uns in OWL mal eine Scheibe abschneiden, allerdings fürchte ich, dass so eine Einrichtung in unserem Kreis sofort dem Vandalismus zum Opfer fiele:

  • Viele schöne Fotos und Schautafeln
  • Gute und intakte Sitzgelegenheiten
  • Montierungen (!!!!) für Spektive und Kameras
  • Gästebuch und “Weidezaunprotokoll”
  • Infomaterial zum Mitnehmen

Eine weitere Überraschung gab’s mit 4 Abendseglern, die um die Mittagszeit über dem Wasser jagten, ansonsten die “üblichen Verdächtigen” in der Form von Kormoranen, noch mehr Nilgänsen, einem Graureiher, 1 Rotmilan, 1 Turmfalke  und 6 Krickenten am hinteren Ufer.

 

Radenhäuser Lache bei Amöneburg

Ca. 22 km vom Martinsweiher befindet sich bei Kleinseelheim die “Amöneburger Lache”, welche als Ausgleichsfläche zum in der Nähe geschaffenen Gewerbegebiet angelegt wurde. Auch hier lärmt leider in direkter Nachbarschaft eine Bundesstraße, das NSG dort ist dafür umso schöner. Umgeben von einer Weidefläche mit “Galloway”-Rindern befindet sich ein kleiner See mit geräumigen Flachwasserzonen, in denen Wat- und Wasservögel ideale Rastbedingungen vorfinden.  Das gleiche gilt hier für den geneigten Birder, der in der Beobachtungshütte einen Super-Überblick über das gesamte Gebiet hat:

Radenhauser Lache bei Amöneburg

 

Auch in dieser Hütte gibt es Annehmlichkeiten wie bewegliche Sitzgelegenheiten, Infomaterial und sogar einen wetterfesten Kasten mit einem Clipboard, auf dem sich eigene Beobachtungen protokollieren lassen.

Gestern hielt sich neben 10 Silberreihern, einigen Pfeifenten und Kormoranen auch noch ein Grünschenkel dort auf, den vor einigen Tagen gemeldeten Schwarzhalstaucher konnte ich leider nicht mehr entdecken. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es hier zur Hauptzugzeit so richtig  “rundgeht”, wenn nicht gerade die Rinderherde die kleine Insel im Vordergund nach Fressbarem absucht, was die gefiederten Gäste allerdings nicht sonderlich zu stören schien ;))

Fazit

Auch wenn doch die richtigen Orni-Highlights etwas fehlten, war es doch ein sehr schöner Ausflug in das Lahntal, den ich sicherlich bei nächster Gelegenheit wiederholen werde.

Die komplette Artenliste von gestern gibt’s wie üblich bei birders-hf.de zu sehen.

 

Bericht vom 12. DDA-Birdrace: Neuer Artenrekord für “Eindeutig Großtrappe”

DDA BirdRace 2015

 

Das 12. Birdrace endete nach 9 anstrengenden, aber schönen Stunden auf dem Fahrrad mit einem neuen Artenrekord um das grüne Team von Frank Schell, Hannah & Uwe Schürkamp: 71 Arten standen auf dem Zettel, womit der Rekord aus dem 1. Teilnahmejahr 2010 (68) um 3 Arten getoppt werden konnte.

Gegen 9:00 Uhr gings aus Schwarzenmoor los, die Route führte am Hundebach entlang zum Berger Tor, wo’s dann gleich die 1. dicke Überraschung ab: ein EISVOGEL flog niedrig über der Werre flußab, weiterhin zeigte sich auch die fest eingeplante Gebirgstelze. Die Wasseramseln schliefen wohl noch, aber wie die Vergangenheit gezeigt hat, zeigen sich diese in der Regel erst beim 2. Besuch gegen Ende der Tour.  Ein früher, einsamer MAUERSEGLER über dem Bugatti-Gebäude an der Goebenstrasse sorgte für Erleichterung, da sich diese Art in der Vergangenheit oft als problematisch erwiesen hat (und viel früher im Mai als dieses Mal kann das Birdrace ja eigentlich nicht stattfinden ;))

Von der Werre gings dann Richtung Füllenbruch, wo sich die Liste dann schon ordentlich füllte. Sumpfrohrsänger, Rohrammer, Goldammer, Zwergtaucher, Nachtigall, eine weibliche Rohrweihe und mindestens 10 Braunkehlchen liessen sich blicken, allerdings suchten wir den Steinschmätzer vergebens; dies sollte dann leider auch für den Rest des Tages so bleiben.

Nach einigen Runden um die Äcker nahmen wir dann die alte Kleinbahntrasse Richtung Enger Bruch unter die Räder. Wie erwartet war dort Birder-Hochbetrieb, der Aussichtsturm voll mit Birdern, aber das Enger Bruch leider unerwartet leer. Nach dem Limikolen-Reichtum der letzten Wochen glänzten diese ausgerechnet zum Birdrace mit Abwesenheit, nur ein einsamer SANDREGENPFEIFER und einige Kiebitze waren vor Ort. Selbst eine Krickente suchen wir vergebens, aber dafür gab’s eine KNÄKENTE sowie eine SCHNATTERENTE neben den üblichen Stockenten sowie Nil-, Kanada- und Graugänsen.

Vom Bruch gings dann weiter zum Hücker Moor, auf dem Weg konnten wir den BLUTHÄNFLING ticken, aber weit und breit keine einzige Wiesenschafstelze; weiterhin machte uns so langsam der immer noch fehlende Sperber Sorgen,  der Luftraum leider ebenfalls immer noch Rotmilan- und Turmfalkenfrei.

Das schöne Wetter sorgte für Hochbetrieb am “Hücker”, die Biergärten waren voll, das Wasser daher leider auch weitgehend leer. Lediglich Haubentaucher, Sumpfmeise und ein Verdacht auf Trauerschnäppergesang (nicht bestätigt) füllten einige Lücken auf dem Artenzettel.

Nach einem erfrischenden Weizen und einer Zwischenbilanz (62 Arten) radelten wir dann nochmal über Gut Bustedt (leider kein Kuckuck rufend über den Wiesen) zurück ins Füllenbruch, wo wir dann endlich den TURMFALKEN mitnehmen konnten, der Steinschmätzer glänzte leider immer noch durch Abwesenheit. Auch eine Saatkrähe war uns trotz dutzenden von Quadratkilometern abgesuchter Ackerflächen auf dem Weg nicht vergönnt.

Beim 2. Besuch am Berger Tor waren dann endlich auch beide WASSERAMSELN vor Ort, was aber wohl leider darauf hindeutet, dass das Pärchen an dieser alteingesessenen Stelle im Kreis Herford wohl dieses Jahr (noch) nicht brütet. Schade! Am FGH überraschte uns dann noch ein überfliegender Kormoran, der uns einen längeren Umweg über den Werre-Oberlauf ersparte.

Pünktlich gegen 1800 bogen wir dann auf den Herforder Stiftskamp ein, wo dann nach langem Rätseln noch das “Däh Däh Däh” einer Weidenmeise für den 71. “Tick” sorgte — Neuer Rekord!

Auf dem Tacho standen 50km, die sich dieses Mal wirklich gelohnt haben. “Perfect Race Conditions” bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen sorgten für ein tolles Erlebnis, so dass wir uns schon jetzt auf 2016 freuen!

 

 

Nummer 199!

Nummer “199”!

Dank telefonischer Anleitung von Eckhard und aktiver Suchhilfe vor Ort von Thomas und Opa Brandt & Sohnemann konnte ich heute meine 199. Art ticken: Eine sehr attraktive, wenn auch etwas verschlafen dreinschauende Uhu-Dame in Vlotho!

Den ebenfalls avisierten Waldlaubsänger musste ich leider zeitbedingt auslassen, aber morgen ist ja auch noch ein Tag.
Vielen Dank an euch für die Hilfe, der Club200 naht 😉

Birdrace 2014

A Day at the Races: “Eindeutig Großtrappe” beim 10. DDA-Birdrace 2014

Bei wunderschönem Wetter (“The sun is shining, the skies are blue;
it’s perfect race conditons!”) waren wir heute von ca. 9 bis 18 Uhr
mit dem Rad unterwegs. Leider musste unsere Mitstreiterin Hannah
gesundheitsbedingt ihren Start absagen, aber das sollte Frank und mich
nicht abhalten, trotzdem die große Runde über Füllenbruch, Enger
Bruch, Hücker Moor und Gut Bustedt unter die Räder zu nehmen.

Den ersten spannenden Moment gab es im Füllenbruch, wo uns ein
verhaltensgestörter Bussard (rasierte Beine und dauernd rüttelnd) zum
Narren hielt und mich sogar zu einem Fehlalarm in der Sturmmöwe-Gruppe
veranlasste (Danke an Eckhard für den telefonischen Support!). Schön
waren hier die Nachtigall, die ersten Mauersegler des Jahres für uns
und auch die Weissstörche auf dem Sokratherm-Turm sowie ein rufender
Zwergtaucher auf dem 2. Teich.

Ein Eisvogel wurde leider nur von Frank gesehen, konnte also nicht in
die Wertung genommen werden, trotzdem eine schöne Beobachtung.

Unterwegs zum Enger Bruch entlang der Kleinbahnlinie konnten wir dann
Feldsperling, Hausrotschwanz und Stieglitz ticken, an der alten Mühle
in Enger sangen Gartenbaumläufer und Wintergoldhähnchen.

Auf der Schafwiese gab es ausser einer Bachstelze und diversen Schafen
nix zu sehen, dafür um so mehr auf der Kranichwiese: 8
Bruchwasserläufer und eine Bekassine liessen schon fast Meer-Feeling
aufkommen. Alle erwarteten Gänse waren auch vor Ort, wie auch das Team
“Enger am Spektiv”, die uns dann netterweise noch auf den Knäkerpel
und einen durchfliegenden Graureiher aufmerksam machten; nächstes Mal
haben wir auch eigene T-shirts, gute Idee 😉

Auf dem Weg zum Hücker Moor (auf dem Turm wurde es doch recht eng 😉 )
gabs dann noch Bluthänflinge (singend), am Moorsee selber war zunächst
tote Hose bis auf einige Haubentaucher. Als das Weizen fast getrunken
war, flog dann noch eine einzelne Tafelente durch.

Der Rückweg über Gut Bustedt verlief ereignislos (das Hunnebrocker
Storchennest war nicht besetzt), aber zum Glück klapperte nach den
Gebirgsstelzen am Bergertor und vergeblicher Suche nach Kleiber und
Haubenmeise am Schützenhof dann ganz zuletzt in Franks Garten noch
eine Klappergrasmücke.

Durch Abwesenheit auf der Liste glänzten besonders nach knapp 60
geradelten Kilometern

– Mehlschwalbe

– Kleiber

– Sperber (WTF?)

– Rotmilan

– Sumpf / Weiden / Hauben / Schwanzmeise

– Wasseramsel (seit der Suchaktion habe ich am Bergertor in Herford
keine Wasseramseln mehr gesehen, hängt das vielleicht mit der
Ablassung zusammen?)

Mit 63 Arten war es eher mau dieses Jahr, der Teamrekord mit 68 Arten
hat also zumindest bis 2015 Bestand!

Sanderlinge an den Zuckerteichen Lage: Yay me ;)

Mein erster Besuch an den Zuckerteichen Lage nach fast 25 Jahren brachte gleich eine neue Vogelart für meine persönliche OWL-Landkarte: Zunächst vier, dann 2 Sanderlinge suchten am unteren Teich nach Nahrung. Ich hatte diese zuerst fälschlicherweise nach einer “Telco” mit Eckhard Möller als Kampfläufer-Weibchen identifiziert, hatte aber zunächst in klassischer “kann nich sein”-Manier an Sanderlinge gedacht. Wer erwartet schon diese schönen Küstenvögel mitten in OWL?

 

Sanderling (c) Mdf

Unverhofft kommt oft, gerade beim Birding 😉

Eindeutig Mistwetter: Unsere Premiere beim DDA-Birdrace 2012

Unsere Premiere beim DDA-Birdrace 2012

Über neun Stunden im Sattel, fast sechzig “grüne” Kilometer auf der Uhr, 95% Mistwetter und 5 Minuten Sonnenschein: So lauteten die Randbedingungen für das Team “Eindeutig Grosstrappe” um Moni Storm, Yvonne vom Hofe, Frank Schell und Uwe Schürkamp.

Los ging’s um 8:30 Uhr in Begleitung einer “embedded Reporterin” von der “Neuen Westfälischen,” deren Nacht bereits gegen 2 Uhr mit Eulenbeobachtungen in Begleitung eines anderen Teams begonnen hatte (Ulrike, vergiss beim nächsten Mal die Regenhose nicht ;-). Der Start der Tour bei (noch) leichtem Regen führte über den Stiftskamp (wir waren froh, bereits hier einen rufenden Gimpel  notieren zu können) zu einem ersten Besuch bei der Herforder Wasseramsel am Bergertor, die aber leider nicht zuhause war oder noch schlief (es war ja schliesslich Wochenende). Mehrere Gebirgsstelzen und ein Eichelhäher entschädigten uns aber für den Moment, ein zweiter Besuch auf dem Rückweg war bereits eingeplant.

Über den “Bünder Fußweg” (leise rief die 1. DoGraMü, konnte aber nicht von allen gehört werden) ging es dann am Sportplatz vorbei in’s Füllenbruch und  gleich von Null auf Hundert : Gelbspötter, Teichrohrsänger, diverse Nachtigallen, Rohrweihen, eine Kanadagans, Reiherenten und Rohrammern füllten langsam die noch recht leere Tickliste der “Top 100”-Arten von Birders-HF.de.

Wir machten uns bereits Sorgen über den augenscheinlichen Schwalbennotstand, die das Füllenbruch jedoch dann an den Teichen erheblich abbauen konnte. Auf einem Acker an der Weggabelung blieb uns dann kurz die Luft weg: Frank erblickte eine sehr seltsame Rotkehlregenpfeiferpieperdrossel, der mutterseelenallein auf der riesigen Fläche in Schmätzerhaltung herumspazierte und Nahrung suchte… wir rätselten, Bücher wurden gewälzt, dann kamen seine Kollegen: “Eindeutig Wacholderdrossel” war die generelle Aussage. Für’s Verweilen und Rumrätseln an dieser Stelle wurden wir mit einem Kiebitz belohnt, noch ein eventueller Problemfall weniger!

Entlang der alten Kleinbahn ging es dann in entschleunigtem Tempo Richtung Enger Bruch, hier konnten wir bereits auf der Strecke Bluthänfling (2), Stieglitze (ebenfalls zweit, puh! 😉 Gartenbaumläufer, Bachstelze, Rotkehlchen und noch einige andere Arten notieren, an die 40 waren bis dahin schon zusammen gekommen.

Auf dem Turm im Bruch dann grosses Entsetzen: Auf den Teichen gähnende Leere, selten hatten wir diese Wasserflächen so leer vorgefunden. Eine aufgescheuchte Limikole liess sich als Waldwasserläufer deuten, war aber nicht sicher bestimmt und damit ein “no go” für die Liste…schade! Wenigstens trieben sich 2 Steinschmätzer auf der Schafwiese herum, ansonsten gab es nur Graugänse, Stockenten, nicht mal eine Krickente liess sich blicken. Ein einfliegender Schwarm von ca. 15 Graugänsen sorgte dennoch für einen schönen “birding”-Moment.

Nach einer Kaffeepause (gegen die Kälte gab’s auf Wunsch auch einen feinen Single Malt 😉 führte der Weg dann weiter entlang Äckern und Wiesen Richtung Hücker Moor, wo sich der Gänseteil der Liste dank Nilgans füllen liess. Die Weisswangengans war leider nicht mehr vor Ort, auch hier kein Höckerschwan, aber wir wussten bereits während der Vorbereitung, dass dieser für uns ein echter “Problemvogel” werden würde. Erste Pläne einer Entführung eines Individuum vom Obersee (wäre dort niemandem aufgefallen!) und dessen Transport im Hundeanhänger mit anschliessender Freilassung im Kreisbebiet wurden aufgrund der Gefahr für Leib und Leben aller Beteiligten wieder verworfen.

Den Uffmannschen Fischadler verpassten wir allerdings, die kurze Sichtung reichte wieder nicht zur eindeutigen Identifikation. Haubentaucher ja, Kormoran nein, dazu noch ein seltsamer Laubsänger mit Gesangsstörungen, kein Trauerschnäpper: Die Ausbeute war für Moor-Verhältnisse eher mau, aber ein leckeres Hefeweizen und / oder ein Kaffee liessen die Laune trotz der niedergehenden schweren Schauer wieder auf erträgliche Werte steigen.

Derart gestärkt ging es weiter Richtung Gut Bustedt, auf dem Weg begegneten wir endlich der lang vermissten Goldammer und einigen Turmfalken.  Die Umrundung des dortigen Sees brachte uns dann einem der schönsten Momente der Tour: Gegen 15 Uhr riss kurz der Himmel auf, die Sonne zeigte sich und setzte einen prachtvollen Kuckuck nebst Gesang hoch über einer Wiese in perfektes Licht. Leider beschlugen wie auf Kommando *sämtliche* Optiken der Teammitglieder, aber auch so war es einfach ein wirklich toller Moment, der für den vielen Regen fast entschädigte; das Beste sollte aber noch kommen.

Von Bustedt aus (hier bekamen wir den einzigen Mauersegler des Tages hoch über dem Gutshof zu Gesicht) ging es zurück Richtung HF, wieder entlang der Kleinbahn. Bei Oetinghausen gab’s noch einen jungen, fast weissen Bussard, dessen Identifikation uns aber vor Riesenprobleme stellte: Alle Präpositionen von “Mäuse” über “Wespen” bis “Rauhfuss” wurden aufgerufen, Konsens war dann aber doch dank “Kosmos” schliesslich “junger Mäusebussard”… leider.

am Füllenbruch entschieden wir uns dieses Mal für den “oberen” Eingang am Bauernhof vorbei, da wir an dieser Stelle vor Jahren schon mal Grauschnäpper ticken konnten.

Grauschnäpper waren leider nicht vor Ort, dafür gab’s aber das absolute Highlight: Gleich 3 Steinschmätzer und dazu noch 2 Braunkehlchen sassen nebeneinander auf fünf Zaunpfosten und liessen sich in aller Seelenruhe beobachten. An selber Stelle liess sich auch kurz eine Feldlerche hören… “Wahnsinn” beschreibt die Teamstimmung in diesem Moment wohl am besten.

Auch auf der 2. Fahrt durch’s Füllenbruch blieben Eisvogel, Kleinspecht und weitere Arten leider verschwunden (eine junge Ralle am 1. Teich sorgte noch kurz für Aufregung), dafür bekamen wir nach 5 Minuten Wartezeit am Bergertor doch noch eine durchfliegende Wasseramsel vor die Linse, leider wieder kein Höckerschwan (wie erwartet) im weiteren Flussverlauf stromauf entlang der Werre. Am Sportplatz hinter dem H2O sang eine Nachtigall! Sperber, Habicht, Rotmilan und Dohle glänzten weiterhin durch Abwesenheit; die Dohle gab’s dann jedoch als Bonus mitten in Herford überfliegend am “Edeka”-Markt.

Nach fast 10 Stunden standen 68 Arten zu Buche, die Siebzig wäre der Hammer gewesen, aber das schlechte Wetter verhinderte wohl vielerorts weitere Beobachtungen. Alles in allem war es trotz des miesen Wetters ein tolles Erlebnis, bereits jetzt konnten wir in der “grünen” Wertung 13 Teams .de-weit hinter uns lassen… da ist noch Luft nach oben, wir treten auf jeden Fall wieder an 😉

Vorläufiges Ergebnis des BirdRace 2012

Nachtrag: Aktuell belegen wir im Ranking der “grünen” Teams Deutschland-weit den 50. Platz von 71 Teams, die Beobachtungen erfasst haben… das ist doch was 😉

 

The new spotting Scope has arrived

Earlier this week I received my new spotting scope TS SP 100 EDZ from the friendly folks over at www.teleskop-service.de. The first impression is good, the only gripe I’m having so far is the carrying bag it came with, it’s more or less a complete failure and will be useless “in the field”. For instance, it’s not possible to zip the bag closed with the eyepiece attached… who came up with that idea???

TS ED Spektiv 22-66x100

Anyway, a more thorough review will follow soon.

 

Vogelbeobachtungen auf Baltrum, April 2011

In der Woche vor Ostern genossen wir bei schönstem Sommerwetter eine Woche auf der Nordseeinsel Baltrum. Da gerade aktiver Vogelzug herrschte, konnte ich am Ende eine gut gefüllte Artenliste mit 60 verschiedenen Arten mit nach Hause nehmen.

Auch einige Neuheiten wie Kiebitzregenpfeifer und Bluthänfling waren darunter, alte Bekannte wie die Löffler der Wattkolonie liessen sich dieses Mal sogar im Formationsflug blicken.

In nächster Zeit werde ich diesen Artikel mit einer Suchkarte der Insel und der genauen Liste vervollständigen.

Hier folgt schon mal die Liste der beobachteten Arten:

Amsel

Singdrossel

Star

Grünfink

Buchfink

Bluthänfling

Singdrossel

Rauchschwalbe

Rohrammer

Klappergrasmücke

Rohrweihe

Hausrotschwanz

Gartenrotschwanz

Kormoran

Löffler (8 ziehend, Kolonie ca. 20 Ind.)

Zaunkönig

Kohlmeise

Blaumeise

Rauchschwalbe

Wiesenschafstelze (3 Ex. auf dem Polder, mit Bachstelzen und Wiesenpiepern)

Dorngrasmücke

Elster

Ringeltaube

Rabenkrähe

Nebelkrähe (am Nordstrand, ein Ind.)

Turmfalke

Dohle

Fitis

Feldlerche

Wiesenpieper

Zilpzalp

Bachstelze

Meerstrandläufer (ca. 20 unter Steinwälzern)

Steinwälzer (ca. 150)

Alpenstrandläufer

Kiebitzregenpfeifer (immat/Winter, in einer Truppe von ca. 50 ASL)

Türkentaube

Stockente

Eiderente

Jagdfasan

Säbelschnäbler

Brandgans

Graugans

Nilgans

Ringelgans (ca. 500)

Rotschenkel

Austernfischer

Brachvogel (nur einer)

Silbermöwe

Brandseeschwalbe

Lachmöwe

Heringsmöwe

Mantelmöwe

Haussperling

Steinschmätzer (3-4 ex. auf der sandigen Weide)

Mäusebussard (2)

Heckenbraunelle

Graureiher (durchziehend)

Sperber

 

Birders-HF.de: New feature

Our birdwatcher’s ranking site over at http://www.birders-hf.de/ now allows you to check for bird’s voices right from the species detail page. Thanks to the kind cooperation of soundarchiv.com, we’re now able to search their vast sound archives for matching samples of various bird calls!

Check out the new feature and tell us what you think.

Uwe

Birders-HF.de goes live

After a couple of weeks of sometimes hectic hacking, our local birdwatchers site http://www.birders-hf.de/ranking/ has finally gone online.

Thanks to the Python Django web framework,  the site was mostly a joy to develop, and during the times it wasn’t, it was mostly due to myself being unable to wrap my head around some of the more esoteric Django concepts.

For now, I’ll just sit back and watch the webserver access log roll by, always a great moment when you’re going to find out (or not, for that matter ;-)) wether people actually find a site you’ve created useful.

Also, I finally ordered the Django book so I’m looking forward to reading that and having a great many “aha, I wish I’d taken the time to read that!” moments.

If you’re interested in using the site for your own local county ranking, feel free to get in touch at the email address given at the site or by commenting here. Be warned though, I’m not making use of any l18n features that Django offers yet, so adapting the site to another language may imply a bit of work.

Uwe